Über den Wald und seine tierischen Bewohner

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Um mehr über den Wald und seine tierischen Bewohner zu erfahren, luden wir uns Matthias Kamprad, Charlottes Papa und Jäger, ins Kinder-Lehm-Haus ein. Am 6. März versammelten sich die Kinder der großen Gruppe und die Großen der mittleren Gruppe im Atelier und bestaunten zuerst einmal das in der Mitte ausgebreitete Wildschweinfell und einen ausgestopften Fuchs.


Ausgiebig durfte angefasst und über die Felle gestreichelt werden, denn es ging im weitesten Sinne um die Anregungen der SINNE. Dabei wurden wichtige Fragen geklärt, wie zum Beispiel: “Wie SEHEN denn die Felle von Waldbewohnern wie Fuchs und Wildschwein aus? Welche Färbung haben sie?“, „Wie unterschiedlich FÜHLEN sich Fuchsfell und Wildschweinborsten an?“, „SCHMECKEN mir kleine Würfel vom Wildschweinschinken?“, „Möchte ich an der Dose mit Buchenholzteer RIECHEN“ und „Kann ich es HÖREN, wenn ein Reh sein Kitz ruft?“ Wir erfuhren auch Interessantes über die Hilfsmittel und Tricks eines Jägers, nämlich dass er eine Kitzfiepe (auch Blatter genannt) verwendet, um die Rufe einer Ricke zu imitieren.

Wozu er dies nutzt, haben wir an dieser Stelle aber nicht näher erkundet…
Für einen wunderbaren Gänsehautmoment sorgte Maxime, dessen Interesse so punktgenau getroffen war, dass er mit Fachwissen glänzen konnte.
Das gemeinsame Singen des Liedes “Wer will in den Wald wo die Bäume (und Tiere) sind?“ war der gelungene Abschluss eines schönen, sinnesreichen und spannenden Vormittages.

Corina

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